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Eine kleine Bergiffskunde aus dem Best Body Nutrition Katalog 2008

Proteine

Protein (Eiweiss) gilt neben Wasser als Hauptbestandteil des menschlichen Körpers und zählt zu den wichtigsten Grundnährstoffen.

Unter anderem sind Proteine für den Aufbau und Erhalt von Zellen notwendig. Sie sind Bestandteile aller Körperstrukturen wie z. B. Muskeln,

Sehnen, Knochen, Knorpel, Hormone und Enzyme. Proteine können vom Organismus nicht gespeichert werden. Deshalb ist eine fortlaufende

Zuführung über die Nahrung oder bei erhöhtem Bedarf über entsprechende Produkte notwendig.

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate sind die wichtigste Energiequelle des Körpers. Die von ihnen gelieferte Energie dient nahezu allen Körperfunktionen,

insbesondere der Kontraktion der Muskulatur. Eine Besonderheit ist, dass eine Verbrennung sowohl mit als auch ohne Sauerstoff möglich ist.

Die hierbei gewonnenen Energiereserven stehen bei hohen körperlichen Anstrengungen oder Stress besonders schnell zur Verfügung.

Eine ausreichende und vor allem gleichmäßige Versorgung mit Kohlenhydraten sollte gewährleistet sein um einer vorzeitigen Ermüdung

vorzubeugen. Dies gilt besonders für alle Ausdauersportarten.

Aminosäuren

Aminosäuren sind als Grundbausteine des Eiweisses für eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen von großer Bedeutung.

Weil die Energiefreisetzung während starker körperlicher Belastung vorrangig ist, wird in der Muskulatur kein körpereigenes Eiweiss aufgebaut.

Nach starker Belastung (durch intensives Training oder Stress) gleicht der Körper den entstandenen Aminosäurenbedarf durch eine verstärkte

Eiweisssynthese aus. Durch Zufuhr von zusätzlichen Aminosäuren kann dieser Prozess hilfreich unterstützt werden.

Vitamine

Vitamine sind Stoffe, die der Körper nicht selbst produzieren kann. Sie müssen deshalb mit der Nahrung aufgenommen werden. Vitamine sind für

die gesamten Stoffwechselvorgänge, insbesondere für die Energiegewinnung sowie für die Proteinsynthese unerlässlich.

Bereits die Unterversorgung oder der Mangel eines einzelnen Vitamins kann zu massiven gesundheitlichen Schäden führen.

Das Leistungsvermögen wird durch Mangel an Vitaminen ebenfalls negativ beeinträchtigt.

Mineralien

Mineralien (oder auch Mineralsalze) sind anorganische Stoffe, die beim Aufbau von Körpersubstanzen und beim Ablauf biologischer Reaktionen

eine wichtige Rolle einnehmen und somit Wachstum, Entwicklung und Funktion des menschlichen Organismus gewährleisten.

Weil der Körper selbst nicht in der Lage ist Mineralstoffe herzustellen muss deren Verlust z. B. beim Schwitzen ausgeglichen werden.

Mineralstoffe werden in Mengenelemente und Spurenelemente unterteilt.

L-Carnitin

L-Carnitin spielt eine besondere Rolle im Rahmen des Fettstoffwechsels. Die Körperzellen selbst verfügen über sogenannte Mitochondrien, die

Sie sich - zwecks Verständnisses - als Energiekraftwerke der Zellen vorstellen können. Damit diese Energiekraftwerke arbeiten, benötigen sie

Fettsäuren. Diese Fettsäuren sind aber in den Mitochondrien nicht enthalten, sondern müssen erst dorthin transportiert werden. Diesen Transport

übernimmt das L-Carnitin. Es heftet sich an die Fettsäuren an und schleust diese in die Mitochondrien hinein. L-Carnitin ist in gewisser Weise in

jeder Körperzelle vorhanden. Es ist in der Muskelzelle immer bedarfsgerecht vorhanden und wird nicht verbraucht, sondern steht immer wieder

als „Taxi“ zur Verfügung. Liegt ein Mangel an L-Carnitin vor, so werden weniger Fettsäuren in die Mitochondrien transportiert, sodass weniger

Fett in Energie umgesetzt werden kann.

Creatin

Creatin ist ein körpereigener Stoff, der zu ca. 95 % in der Skelettmuskulatur vorkommt. Der Creatingehalt bestimmt die Dauer der Belastbarkeit

der Muskulatur. Der Körper benötigt unter “normalen” Bedingungen ca. 2 g Creatin/Tag. Die Hälfte davon wird vom Körper selbst produziert.

Die andere Hälfte wird dem Körper über die Nahrung, besonders mit Fleisch oder Fisch, zugeführt. Creatin besitzt die Fähigkeit, Wasser in

den Muskelzellen zu binden. Somit werden Zellvolumen und Zellspannung erhöht. Dies führt zu einer verbesserten Muskelspannung, welche

ein effektiveres Training erlaubt. Weil der Kraft- bzw. Gewichtszuwachs nicht auf vermehrte Muskelmasse, sondern auf die Wassereinlagerung

zurückzuführen ist, handelt es sich hierbei um einen reversiblen Vorgang, der nur in der sogenannten Aufladephase vorkommt.

Chemical Score

Vorsicht!

Es gibt viele Methoden zur Berechnung der biologischen Wertigkeit. Die Zahlen einiger Produkte überschlagen sich dabei weit über 100.

Der Chemical Score (CS) ist eine genormte rechnerische Methode zur Bestimmung und Bewertung der Qualität eines Proteins.

Es werden die Aminosäurengehalte des Produktes mit dem Referenzproteins der FAO-WHO (Weltgesundheitsorganisation) verglichen.

Als Referenzprotein der FAO-WHO wird nur ein Vollei oder ein sogenanntes ideales Protein verwendet.

Das Idealprotein besitzt einen CS von 100. Ein Mehrkomponentenprotein kann somit auch einen CS über 100 erreichen.

Es handelt sich hierbei um einen Auszug aus dem Katalog von Best Body Nutrition 2008 Seit 55.
Für die Korrektheit übernehmen wir keine Verantwortung.

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